Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit

Entwicklung Feuerwehrwesen

Längstes Thema, aber lesenswert!


Zur Geschichte (ganz grob; man könnte damit auch Buchbände füllen):

Das Thema Schadfeuer und dessen Bekämpfung ist so alt wie das Siedlungswesen an sich. So sind aus dem römischen Reich schon Löschverordnungen überliefert, die aber mit der Terminologie "Feuerwehr" nicht zu verbinden sind. Im 15. Jahrhundert hat man mit dem schnellen Städtewachstum den präventiven Brandschutz erkannt und Verordnungen erlassen, dass jeder Haushalt einen Eimer Wasser bereitstellt und die hauseigenen Feuer über Nacht zu löschen sind. In den Glockentürmen wurden dann Stuben für wachhabende sogenannte Türmer eigerichtet, die mittels Signalhorn und Fahne Alarm gaben.
Im 16. Jahrhundert wurde in Hamburg die erste Feuerkasse gegründet, die zur ältesten Versicherungsgesellschaft der Welt wurde. Schöpfstellen und Handpumpen prägten diese Jahrhunderte – von professionellem Brandschutz oder gar Brandbekämpfung kann man hier nicht sprechen. Der Fokus lag auf Begrenzung der Ausdehnung durch Abriss und Schneisenschlag.
Die innerörtlichen heutigen Löschteiche, die als Ersatz für Entnahme-Stellen dienen sind z.B. aus jener Zeit. Die Epoche war geprägt von Löschgruppen, welche durch Verordnungen zur Mithilfe verpflichtet wurden.

1815 gründete man in Saarlouis die erste Freiwillige Feuerwehr auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik. Hinweis: Durch die wechselnde nationale Zugehörigkeit der Stadt beanspruchen diesen Titel mehrere Feuerwehren in Deutschland.
1851 folgte die erste deutsche Berufsfeuerwehr in Berlin.
1910 hatte Berlin die erste Wache, die ausschließlich mit Automobilen ausrückte – man bedenke:  allesamt rein elektrische Daimler Fahrzeuge mit Radnabenmotor! (ja, 1910)

Die Sprottaer Feuerwehr gründete sich 1925 und rückte zu Beginn mit Handdruckspritze und einfachstem Gerät aus. Das „Spritzenhaus“ stand zu dieser Zeit in der Ortsmitte und es wurde mittels Feuerglocke zum Alarm geläutet. Mit dem technischen Fortschritt verbesserte man Motorpumpen und Löschautomobile über die Jahrzehnte. Das Feuerwehrwesen war zu dieser Zeit sehr militärisch geprägt und wurde zwischen 1933 und 1945 als Feuerschutz- bzw. Feuerlöschpolizei bezeichnet. Das „Blaulicht“ auf unseren Fahrzeugen entstand ebenfalls in dieser Zeit, da man hoffte von feindlichen Luftstreitkräften später entdeckt zu werden.  (rot sah man in 2km Höhe / blau nur bis zu 300m)

Im Rahmen des zweiten Fünfjahresplans (DDR) erhielten wir 1956 einen Tragkraftspritzenanhänger (FwA-TS), der von einem Traktor gezogen wurde. Die Entwicklung der Feuerwehrfahrzeuge war in der DDR auf wenige einheitliche Typen reduziert. (S4000 / Robur LO / W-50 / Barkas)
In der BRD markierten die 1970er den Wandel von Rundhauber-LKWs und viel Mechanik zu hochtechnisierten Fahrgestellen, Funktionsoptimierung und großen Wassertanks.
Wir erhielten 1982 mit dem Geräthaus-Neubau am Standort „Zur Jaske“ ein Löschgruppenfahrzeug 8 – TS8 – mit Schlauchtransportanhänger (FwA-S). Dieses Fahrzeug war bis 2010 im Einsatzdienst und rückte letztmalig 2016 als Reservefahrzeug zu einer Brandsicherheitswache aus. Die beiden vorbenannten Anhänger werden für die Jugendarbeit bzw. als während der Fahrt verlegbarer Schlauchträger weiterhin genutzt und gepflegt. Im Jahr 2010 erhielten wir dann ein moderneres Löschfahrzeug, welches in Sachen Ergonomie, Technik und Einsatzwert (Wassertank) eine echte Weiterentwicklung ist.

Doch genug zur reinen Technik - wir machen jetzt den Schwenk auf den wichtigsten Part:

Die menschliche Entwicklung im Ehrenamt!


Abschließend nochmal zu Techniktrends, Studien und Co.

In Sprotta war die Wendezeit für die Feuerwehr die Zerreißprobe, da die landwirtschaftliche Infrastruktur mit dem personalintensiven Servicestützpunkt und die hohe Zahl an Beschäftigen in Tier- und Pflanzenproduktion abrupt Geschichte war. Durch die gesellschaftlichen Entwicklungen war das Thema "Einsatz für das Gemeinwohl" in weite Ferne gerückt. Kurz vor der Jahrtausendwende stand die Schließung des Standorts auf der Agenda des Gemeinderats.
Durch die 1999 gegründete Jugendfeuerwehr hatte man jedoch eine Perspektive und hielt am Standort Sprotta fest, was sich 2002 beim Mulde Hochwasser auszahlte. Hier waren die Hälfte der Sprottaer Kräfte ganz frisch gebackene Grünschnäbel vom Grundlehrgang, die zwei Wochen die Schulbank gegen Schippe, Pumpe und Schläuche tauschten um in Mörtitz und Eilenburg gegen die Folgen der Flut anzutreten. Von Nachwuchssorgen konnte man Anfang der 2000 wahrlich nicht sprechen. Doch wie bei vielen andere Feuerwehren auch, schlugen demografische Effekte ab 2010 durch und der Zulauf stoppte. Die Ursachen dafür waren vielfältig; u.a. war das Eintrittsalter in die Jugendfeuerwehr mit zehn Jahren als zu hoch angesetzt und viele Kinder gingen bereits anderen Interessen nach. Eine Satzungsänderung ermöglicht nun seit einigen Jahren, dass Kinder ab acht Jahren Mitglied in der Jugendfeuerwehr werden können.
  
Im Jahr 2012 drückte die Landflucht der damaligen Elterngeneration, der Hpye um Leipzig und der allgemeine Geburtenknick jener Generation ("Generation Z") so massiv auf die Mitgliederzahl, dass der Tiefpunkt von fünf Jugendlichen markiert wurde. Nur zwei Jahre später begann sich der Sogeffekt von Leipzig umzukehren und als Segen für das Umland abuzzeichnen. Unsere Gemeinde wurde bzw. wird zum neuen Speckgürtel. Die ausgebaute B87, S-Bahn, Zuzügler aus der schnell wachsenden Stadt, Geburtenboom und viele Rückkehrer begünstigten die Aktivitäten der Feuerwehr. Im gleichen Jahr (2014) begannen wir mit einer medialen Offensive im Bezug auf Facebook und Website sowie 2016 Jahren auf Instagram.
Das absolute Maximum der Jugendarbeit haben wir Mitte 2018 markiert und nehmen erst wieder Mitte 2019 neue Mitglieder auf, da binnen dieser Zeit fünf Mitglieder in den aktiven Einsatzdienst übernommen werden (bzw. zwei bereits wurden).
Hier muss man gemeindeübergreifend erwähnen, dass die Verbundenheit einer Generation zum Herkunftsort und die wirtschaftliche Entwicklung der Region ein Segen waren. Wurde 2005 noch über Kita-Schließungen, demografischer Bombe und Leerstand in den Ratssitzungen gesprochen, können wir gerade in diesem Monat in Battaune, Mörtitz, Doberschütz, Mölbitz, Sprotta und Sprotta-Siedlung Baugebiete ausweisen, über Kita-Erweiterungen sprechen und Umkehreffekte beobachten.

In Zahlen: Waren wir beim letzten Brandschutzbedarfsplan als Sprottaer Wehr mit 1290 Einwohnern veranschlagt, können wir heute über 1420 Einwohner zählen. Laut aktueller Verwaltungsaussage wird die Sprottaer Bucht zeitnah bewohnt sein, das Baugebiet „Zum See“ (an die Ortslage Eilenburg angefügt, jedoch zu Sprotta gehörend) wird gefüllt, die Jaske verdichtet sich und die Sprotta-Siedlung wird weiter expandieren.
Wir rechnen also zeitnah mit >1.500 Einwohnern.

Ebenso plant die Arbeitsgruppe Kiessee weitere Nachnutzungs- und Baugebietskonzepte an der Westseite der Sprottaer Kiesgrube, die binnen ~ 20 Jahren ebenfalls die doppelte Wasserfläche einnehmen soll.
Der Verkehrswegeplan und die Bundes-Subventionstöpfe für Ortsumgehungen sehen eine Fertigstellung der B87 mit veränderten Anschlussstellen zwischen 2025-2030 vor. Ihr seht: Nichts ist so beständig wie die Veränderung.

Klingt alles ganz gut? Aber!
Ganz ehrlich: Die Sprottaer Jugendfeuerwehr ist unsere große Hoffnung für die Zukunft der Gefahrenabwehr, nichtsdestotrotz hat sich der strukturelle Wandel auch im Rettungswesen niedergeschlagen.
Eine Generation „Instagram-Kids“ will aktiv für das Gemeinwohl begeistert werden, längere Arbeitswege, (weg)rationalisierte landwirtschaftliche Strukturen und schnell wechselnde Lebensmittelpunkte - keine einfache Aufgabe von ~ 30 Jugendfeuerwehrlern binnen 7 Jahren die Hälfte in die aktive Abteilung zu bekommen und zu halten. Auch bei uns werden wir mittelfristig Kameraden in die Alters- und Ehrenabteilung verabschieden müssen und brauchen Nachwuchs. Doch im Kapitel 9 "Mitglied werden“ mehr dazu.

Wir wechseln von lokaler auf die nationale Ebene:
Bundesweit gibt es deutliche Trends in Sachen Fuhrpark und Taktik zu beobachten.
Technik: Die auf Fahrzeugen verlasteten Wassermengen sind die letzten 40 Jahre permanent gestiegen. So gab es vom Löschgruppenfahrzeug 8/6,16, 16/12, 10/6, 20/16 bis hin zu den aktuellen 10ern und 20ern stetige Tankvergrößerungen von damals 600 bis heute 2400 Liter. Die zukünftigen Normen und technischen Richtlinien grenzen jetzt aber an die Bestimmungen der StVZO (max. Hinterachslast erreicht) und damit wird dieser Trend ein Ende finden.
Manche Fahrzeugkategorien (siehe Kapitel Fahrzeuge), wie beispielsweise der Rüstwagen werden heutzutage durch moderne Bauweisen, technischen Fortschritt und veränderte Einsatzszenarien (in der Fläche) obsolet. Die Beladungen des Rüstwagens landen zunehmend mehr im Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug. In einigen Bundesländern werden Tanklöschfahrzeuge mit Staffelkabinen (ihr erinnert euch an die Staffel: 6 statt 9 Personen im Löschgruppenfahrzeug) gefördert und Alleskönner mit weniger Besatzung scheinen in Mode zu kommen.
Die Feuerwehren müssen auf zunehmend komplexere Szenarien eingestellt sein und es wird hohe Skalierbarkeit gefordert.
Hat der Schreiberling dieses Textes noch kurz nach der Jahrtausendwende meist mit Schlauch, Pumpe und Strahlrohr trainiert, fassen wir seit einigen Jahren den Dienstplan deutlich weiter und stellen uns thematisch breiter auf.
Themen wie Elektromobilität, Photovoltaik, Chemieunfälle auf der B87, Biogas-Anlagen, Verdichtung von Extremwetterlagen, u.v.m. machen das Ehrenamt zunehmend anspruchsvoller.
So haben vor einigen Tagen im Norden sage und schreibe neun sprachgesteuerte Alexa Lautsprecher an einem Sonntagmorgen eine Party in Abewesenheit des Wohnungsinhabers gefeiert und einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Amazon lehnt mit Hinweis auf die AGB die Übernahme der 3500,- € Folgekosten ab.

Die oben benannte Skalierbarkeit im Bezug auf Technik, wird regional (in Eilenburg  z.B.) bereits über Logistikfahrzeug-Lösungen erreicht.
Bei Beschaffungen des Bundes und auch in regionalen Ausschreibungen, schlägt dieses Kriterium massiv in die Fuhrparkplanung durch. Gab es damals das klassische "Feuerwehrauto" mit 9 Personen und je nach Lage diverse Zusatzfahrzeuge, gibt es heute „Logistik-Staffel-Löschfahrzeuge“ mit 6 Einsatzkräften, einer Pumpe im Zwischenachsbereich, 2.400 Liter Wassertank und heckseitiger Ladebordwand für verschiedene modulare Zusatzbeladungen wie Verkehrsunfall, Löschwasser-Zusatztanks, Chemieunfall, 1000m Schlauchleitung, portable Pumpen, Unwetter-Set, etc.
Der Trend mit weniger Leuten und einem Alleskönner-Fahrzeug viele Szenarien abbilden zu können (zu müssen) beginnt gerade erst. Die Entwicklung wird durch die Aussetzung des Grundwehrdienstes und damit des Wehrersatzdienstes bei der Feuerwehr sowie die fehlenden LKW Fahrer verstärkt.

Warum schreiben wir oben von tollen Jugendzahlen und im Fahrzeugbereich erklären wir gegenläufige Trends?
In unserer Gemeinde wird eine klasse Arbeit von allen Wehren geleistet. Sechs Wehren mit fünf Jugendgruppen ist eine Hausnummer, auf die man stolz sein kann. Auf Bundesebene sieht das leider anders aus und wir beobachten seit Jahren sinkende Mitgliederzahlen. Hier sei als Selbstkritik erwähnt, dass das automatische Ausscheiden aus dem Dienst mit einer gewissen Altersgrenze in vielen Bundesländern gestrichen wurde. Sofern verständlich, da die Menschen älter und leistungsfähiger werden, aber ewig hält dieser Effekt nicht an, da dies nur eine kurzzeitige Stabilisierung erwirkt.

Für die nächste Stammtisch-Diskussion:
Im Bayrischen Rundfunk wurde neulich anhand einer Flächengemeinde eine Studie herangezogen, die von volkswirtschaftlicher Sicht kalkuliert wurde.
Ich fasse für euch zusammen: Aus bundesweit 24.000 Feuerwehren mit 33.000 Standorten sollen 2200 hauptamtliche Wachen werden und die Anzahl der Feuerwehrstandorte um 93% gesenkt sowie der Fuhrpark um 87% reduziert werden. Klingt finanziell gut, aber natürlich hat niemand erwähnt, dass man die Zeit der Erstwirkung beim Hilfeersuchenden in der Kalkulation von 10 auf 20 Minuten verdoppelt. Diese erhöhte Hilfsfrist gibt es bei unseren europäischen Nachbarn bereits - die Anzahl der Brandtoten spricht aber ein vernichtendes Urteil.
Was diese reduzierte Truppe im Falle von Starkregen, Sturm, Flut oder extremen Brandsommern ausrichten soll, bleibt ebenfalls offen.

Warum erzählen wir euch das?
Oft hören wir Rationalisierungsforderungen von Personen, die Stammtischwissen + Meinung kombinieren und glauben (Originalzitate) „die Feuerwehren kann man alle schließen, dann kommt halt die Berufsfeuerwehr“ oder besser noch „damals hatten alle einen Robur (http://bit.ly/2t5TvRj) – das ging doch auch“.
Es gibt in Sachsen nur 7 Berufsfeuerwehren – völlige Utopie also.
Als die Robur Fahrzeuge in den 1980ern beschafft wurden, gab es weder einer derart knappe Tageseinsatzbereitschaft, noch eine B87 mit einer solchen Verkehrsdichte. Der Anspruch an die Feuerwehr war gänzlich anders und nicht von einem gewissen Dienstleistungs-Selbstverständnis geprägt.

Wir erinnern hier gern an die historische Übung mit dem Robur-Fahrzeug im September 2018. Die Besucher waren regelrecht schockiert, dass selbst nach Ankunft der Einsatzkräfte mehrere Minuten vergingen bis Wasser anlag und Rettung aus einem brennenden Objekt möglich war, da die Mannschaft sich nicht während der Fahrt mit Pressluftatmern ausrüsten konnte, kein Wasser auf dem Fahrzeug war oder die Leitern einfach entnehmbar waren.
Das deutsche Feuerwehrwesen ist weltweit eines der besten und sicher nicht ganz günstig. Wir sollten also am Grundkonstrukt festhalten und dort wo Potential besteht auch die Zeichen der Zeit erkennen und optimieren.  Beispielsweise beschaffen die Briten Ihren Fuhrpark in großen Kontigenten und erreichen dadurch 30% Preisersparnis, ebenso lässt sich der moderne Fahrzeugbau basierend auf Industriefahrgestellen* nutzen und in gebündelten Beschaffungen eine Kostenersparnis erreichen.

*Das oben erwähnte Logistik-Löschfahrzeug als Beispiel besteht
(http://bit.ly/2S9dy0a) aus einem Industriekofferaufbau und einer werksseitigen Mannschaftskabine. Soll bedeuten: Die Gruppenkabinen für 9 Personen der Feuerwehr-Gruppe (Kapitel 3/9) sind immer Sonderanfertigungen der Feuerwehr-Aufbauhersteller, die Mannschaftskabinen (bis 6 Personen) der LKW-Hersteller sind werksseitig verfügbar und deutlich günstiger. Ähnlich verhält es sich mit einem Standardkofferausbau der keine Individualanfertigung ist und trotzdem die üblichen Einsatzszenarien abdeckt sowie zusätzlich die Logistikkomponente mit wechselnder Zusatzbeladung darstellen kann.
Vorteil: Kostenpunkt 275.000€ statt 400.000€ für ein (H)LF20.
(Zusatzhinweis für die Feuerwehr-Mitleser: Es ist nur ein Beispiel des Autors und hat rein gar nichts mit der Sprottaer Fahrzeugplanung zu tun.)

Aufkommende Trends: Ein Rosenbauer CFT (Concept Fire Truck) mit Hybrid-Antrieb, welcher in zwei Jahren in Berlin als eHLF eingesetzt werden soll. Vorteile: keine Abgase mehr in der Fahrzeughalle, niedrigerer Schwerpunkt, da der Antrieb in den Radnaben sitzt (erinnert ihr euch oben an Berlin / 1910), keine Drehmomentschwäche bei kaltem Dieselmotor, höhere Fahrsicherheit (durch den Schwerpunkt), bessere Ergonomie für die Mannschaft, das Thema Logsitik ist heckseitig komplett in das Konzept integriert. Nachteil: 2t Nutzlastverlust durch die Speicherzellen, bei extremen thermischen Bedingungen nur kurze Standzeit, bei längerem Pumpenbetrieb ist der Diesel-Hybrid als Energiequelle notwendig, auf kritischem Untergrund ist der Antrieb den Ansprüchen einer Feuerwehr, die geländefähige Fahrzeuge braucht (noch) nicht gewachsen und natürlich: Preispunkt.

Merke aus Kapitel 5: Feuerwehr ist und bleibt spannend, hat einen kulturellen und sozialen Mehrwert, den kein Volkswirtschaftler berechnen kann, nach dem nächsten Sturm weiß man, was wir in Deutschland für eine starke Truppe haben, in unserer Gemeinde wirkt der aktuelle Bauboom förderlich für die Feuerwehren und Stammtischwissen ist halt nur die halbe Wahrheit.